Projekte
Von einem neuen Projekt bis zum täglichen Start und Stopp: Hier findest du den normalen Lebenszyklus einer Dwell-Entwicklungsumgebung.
Ein neues Projekt
Dwell muss installiert sein und Docker laufen. Öffne ein Terminal in dem Verzeichnis, in dem dein neuer Projektordner entstehen soll. Wähle beim interaktiven init einen Managed-Backend-Stack, ein Managed-Frontend oder beides und passende Versionen.
dwell init mein-projekt
cd mein-projekt
dwell build
dwell up- init erstellt mein-projekt, legt die Projektkonfiguration in .dwell/dwell.json sowie Rollenverzeichnisse an und registriert das Projekt lokal. Für einen normalen Neustart brauchst du init nicht erneut.
- cd mein-projekt wechselt in den neuen Projektordner. Führe die folgenden Projekt-Commands dort aus.
- build bereitet die lokale Entwicklungsumgebung vor: Managed-Anwendungen werden bei Bedarf angelegt, ihre Abhängigkeiten installiert und benötigte Backend-Images gebaut oder geladen.
- up startet die gewählten Rollen und registriert die lokalen Routen. Öffne die ausgegebene URL; je nach Stack sind anschließend noch Anwendungsschritte wie ein Installer nötig.
build ist ein sinnvoller, expliziter Vorbereitungsschritt. up führt fehlende Scaffold- und Installationsschritte ebenfalls aus. Das gilt für Managed-Rollen; bei Custom ergänzt du Anwendung und Abhängigkeiten selbst.
Im Alltag
Arbeite im Projektordner. Wenn du am nächsten Tag zurückkommst, reicht normalerweise dwell up; anschließend öffnest du das Projekt mit dwell open.
dwell upStartet die Entwicklungsumgebung und gibt ihre URLs aus.
dwell openÖffnet die konfigurierte primäre Projektadresse. Starte vorher mit dwell up; open prüft nicht, ob die Anwendung erreichbar ist.
dwell psZeigt den Zustand der aktiven Rollen, die Projekt-URLs und weitere Runtime-Informationen.
dwell logsListet normalerweise die verfügbaren Dwell-Logs. Wenn noch keine Dwell-Logs existieren, zeigt ein Backend-Projekt stattdessen Compose-Ausgaben.
dwell downStoppt das aktuelle Projekt samt Frontend-Prozess und Backend-Stack und entfernt seine aktive Gateway-Route.
dwell logs buildNach einem build kannst du dessen Log verfolgen. Beende die laufende Logansicht mit Strg+C. Für ein vorhandenes Frontend-Log funktioniert entsprechend dwell logs frontend; das Folgen setzt das Programm tail auf deinem Rechner voraus.
Daten bleiben erhalten
down löscht weder den Projektordner noch die persistenten Docker-Volumes. Deine Projektdateien und beispielsweise Datenbankdaten in diesen Volumes bleiben erhalten und sind beim nächsten Start wieder verfügbar.
Persistenz ist kein Backup. Sichere wichtige Daten separat; Daten, die nur in einem Container ohne persistente Speicherung liegen, sind damit nicht abgesichert. Verwende down zum normalen Stoppen, nicht remove zur täglichen Arbeit.
Projekte verwalten
Wenn du mit mehreren Projekten arbeitest, zeigt dwell projects die im globalen Dwell-Register bekannten Projekte mit Pfaden, Status und URLs. Die Liste ersetzt keinen vollständigen Verfügbarkeitstest der Anwendung.
dwell projectsHinweise & Grenzen
Nutze init für neue Projekte in einem neuen oder leeren Zielordner. Bestehenden Anwendungscode übernimmst du über den Import-Workflow. Custom-Rollen musst du selbst vorbereiten. Alle Flags und genauen Fehlerfälle bleiben in der vollständigen Command-Referenz.
Als Nächstes
Installation noch offen? Kehre zum Installations-Guide zurück. Für Stack-Auswahl, Konfiguration und andere Workflows findest du die weiteren Themen in der Übersicht.